Kategorie: Rückblick Veranstaltungen

Umjubelter Auftritt mit Steffi Lais und Band

27.10.2018 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Auf Einladung des Kulturvereins „dasrössle“ kam nicht nur Steffi Lais mit Ihrer Band, sondern es erschienen auch zahlreiche Fans aus dem ganzen Wiesental. Bereits Tage vor dem Konzert konnte der Kulturverein ein ausverkauftes Haus melden. „Musik machen – Spaß haben – Gute Laune versprühen“ war angesagt, und so verwunderte es niemanden, dass bereits bei den ersten Songs der Funke auf das Publikum übersprang. Die tolle Atmosphäre im Dorfgasthaus genossen die Besucher bis weit nach Mitternacht. Ein zeitloses Programm aus Soul-, Pop- und Rockklassikern der vergangenen vier Jahrzehnte boten Steffi Lais und Ihre Band. Mit Mario Enderle am Keybord, Daniel Maier am Bass und Juri Tschira am Schlagzeug hatte sie drei ausgesprochen gut aufgelegte Musiker dabei, die annähernd vier Stunden für den nötigen Groove sorgten, ohne dabei die wunderbar wandelnde Stimme von Steffi Lais zu übertönen. Man merkte der ganzen Band an, dass es Ihnen in Geschwend Spaß machte. Mit einfühlsamen Balladen, knackigen Soul-Titeln und fetzigen Rocksongs verging der Abend wie im Flug. Ohne einige Zugaben wurde Steffi Lais von den restlos begeisterten Zuhörern nicht entlassen.

Gelungene Autorenlesungen

20.04.2018 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Begonnen hat die Autorenlesung mit der kurzzeitig in Geschwend lebenden Autorin Maria Kehlenbeck. Sie wuchs in der Nähe von Staufen auf, studierte in Freiburg auf Lehramt und unterrichtete einige Jahre an der Silberbergschule in Todtnau. Der Liebe wegen zog sie 2006 in den Raum Heilbronn, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt.
Maria stellte ihr aktuelles Buch „Beim Küssen sind mir Sterne schnuppe“ vor. Kurzweilig, begleitet von Ihrem Mann Andreas am Klavier und mit spritzigen Anekdoten und Witzen zwischendrin, erzählte sie über die Grundschullehrerin Laura, eine Freiburger Single-Frau auf der Suche nach Mr. Right. Sie wäre eigentlich eine ganz gute Partie, aber anscheinend will sie keiner haben. Auf der Suche lässt sie sich so manches einfallen….
Zum Abschluss erzählte Maria Kehlenbeck von ihrem zweiten Roman, welcher im Sommer auf den Markt kommt. Inspiriert durch ihren Aufenthalt handelt dieser (nicht ganz 1:1) von Geschwend. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich nicht ganz 😉 ausgeschlossen. Dieses Buch wird im Juli erscheinen und ihre beiden Bände werden dann im Rößle erhältlich sein.

Danach betrat die in Fröhnd lebende Vera Gutmann die Bühne. Sie begann mit einem Gedicht, welches sie eigens für den heutigen Abend dichtete. Vera lass viel aus ihrem neuen alemannischen Büchle „Amig und Hüt“ vor. Darin geht es um Geschichten wie z.B. die Geschwender Maiwandung um Pauli und ums Buurelebe, en Dag am Schluchsee und mit de Landfraue uf de Gass. Dabei erklärte sie immer vorab, wie sie dazu kam, darüber eine Geschichte oder ein Gedicht zu schreiben. Ihr ist es ein großes Anliegen, dass der alemannische Dialekt nicht in Vergessenheit gerät. „Mit unserem Dialekt kann man sich oft einfacher ausdrücken, als auf Hochdeutsch“. Abgerundet, abermals mit einem Gedicht speziell für den Abend, beendete sie die Autorenlesung.

 

Phänomenaler Pink Pedrazzi

10.03.2018 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Wie ein leichter Sommerregen, luftreinigend, voller Kraft und „dufte“ war der zweite Auftritt von Pink Pedrazzi & The Big Easy nach der Premiere im Jahr 2016. Das Publikum war eine gute Mischung aus Einheimischen, vor allem aus  der näheren Umgebung, und Anhängern des aus Basel kommenden Songwriters. Die Atmosphäre war dem „rößle“ entsprechend wundervoll-warm-echt. Es gab dieses Mal auch keine Konzertbestuhlung, sondern die Gashaustische mit „Tafel“-Gelegenheit. Die Americana-Songs, die Pink Pedrazzi aus seinem schwarzen Zylinder hervorholte, begleitet von wahlweise seiner Ukulele oder Gitarre, Michael Bischof an der Leadgitarre, Bass und Backing Voclas und Herbie Bach am Schlagzeug und Backing Voclas, gingen direkt ins Blut, ans Herz und waren sehr wohltuend.

Vielen Dank an die wundervollen Musiker, für diesen besonderen Abend!

Ein geselliger Abend mit „Schwarzwald-Flair“

01.10.2017 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Viele Gäste verbrachten am Samstag, 30. September einen geselligen Abend im ausgebuchten Dorfgasthaus „dasrößle“ in Geschwend mit ausgewählten schwarzwälder Spezialitäten aus der Küche. Die „Hoh´-wald Musig“ aus St. Peter sorgte für ausgelassene Stimmung.  Konrad Wisser mit seiner Steirischen Handorgel  und Rolf Riedacher mit der Gitarre wanderten in ihrer original scharzwälder Tracht von Tisch zu Tisch. Ohne Strom und Noten brachten sie den Gästen die handgemachte Volksmusik hautnah und dichteten auch mal spontan ein Liedchen, passend zu den Mithörern, um.  Viele schwangen das Tanzbein bis sich zu später Stunde das Dorfgasthaus leerte.

Wilde Wälder – Ureinwohner des Hochschwarzwaldes bei uns im „rößle“

14.05.2017 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Im früheren, urigen Stall konnte man vor dem „Wilde Wälder“ Auftritt und während der Pause ein Getränk schlürfen. Aus „gutem Stall“ war auch die Formation „Wilde Wälder“ („vom obe rab“) aus Titisee-Neustadt (Ureinwohner des Hochschwarzwaldes). Die vier, die zur Freude des voll besetzten Saales daherstiefelten in ihren ebenfalls zünftigen Gummistiefeln und ansonsten wohltuend auf allzu abstruse Kostümierungen verzichteten. Die Instrumentierung war vielfältig. Lachsalvenfördernd war das „Ansingen“ – als Alternative zu stinklangweiligen Zug-Ansagen – der Stationen der Höllentalbahn von Titisee bis Freiburg auf Melodien des „King of Rock“ Elvis Presley. Besonders gelungen war auch der Song über die Waschmaschine, die immerzu nur eintönige Sachen im Haushalt eines alten Junggesellen zu waschen hatte und das dramatischerweise in wenigen oder Waschprogrammen (aber ihre Schwester „Miele“ hatte es ja gesagt), die traumatische Hosen-Einkaufstour einer Mutter mit ihrem dreizehnjährigen Sprössling, die allerdings nicht in einem coolen Laden endete oder das gemütliche (?) Einkaufen mit Frau am Samstag.

„Anspruchsvoll“ und sehr schwermüitig wurde es mit einem Ausflug in das Operettengenre mit Melodica und Ausdruckstanz. Das Alemannisch war etwas anders als das Hiesige, dennoch sehr „romantisch“ wie beispielsweise ein veralemannischtes Liebeslied vom Clapton Erich zeigte. Verstanden hat man indes alles, auch für Leute von Auswärts per musikalischem zweisprachigemem Reiseführer, der spannende Veranstaltungen beinhaltet („Kirschwassertauchen im Bärental“ – „Cherrywater diving in Haribo-Valley“) und es zeigte sich auch, dass es sich auf gut Alemannisch notfalls trefflich unflätige Worte zuhauf von sich geben lässt. Die richteten sich allerdings keinesfalls gegen „Wilde Wälder“ mit denen es hoffentlich ein Wiedersehen gibt.

 

Fetscher-Family begeistert im Geschwender Dorfgasthaus „dasrößle“

26.03.2017 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Der Kulturverein „dasrößle“e.V. landete mit der Fetscher-Family einen Volltreffer. Zum ersten Mal traten Reinhold, Jennifer und Jessica Fetscher in Geschwend auf und das Publikum war hellauf begeistert. Über zwei Stunden Kabarett mit Biss im „little Horse“, wie das Rössle kurzerhand umbenannt wurde, präsentierte die gut aufgelegte Familienbande.

Ob Erderwärmung, Bildungswesen oder der Schweizer Einkaufstourismus, kein großes Thema war vor dem bissigen Humor der drei Wiesentäler sicher.  Selbst der Musikantenstadel bekam ausreichend Fett weg. Glänzend informiert war Reinhold Fetscher auch lokalpolitisch über den Kurort Bad Geschwend. Ein eigens komponierter „Rössle-Galopp-Song“ durfte natürlich an diesem Abend nicht fehlen. Das Publikum, von Reinhold Fetscher liebevoll „Rösslebagasch“ genannt dankte es den Künstlern mit viel Applaus.

Nicht nur der „Papa Reinhold“ war an diesem Abend in Hochform, auch den beiden Töchtern Jennifer und Jessica merkte man an, dass Sie auf den Kabarettbühnen zu Hause sind.

Glänzend waren nicht nur die Parodien von Olli Kahn, Heidi Klum oder Herbert Grönemeier, sondern auch die musikalischen Einlagen wie zum Beispiel dem Lied vom Haarausfall „my Pony is over the Ocean“. Und so gab es an diesem Kabarettabend nur lachende Gesichter, die spät am Abend das gemütliche Dorfgasthaus „dasrößle“ verließen.

 

 

Neuere Artikel »