Gelungene Autorenlesungen

20.04.2018 Kulturverein, Rückblick Veranstaltungen Keine Kommentare

Begonnen hat die Autorenlesung mit der kurzzeitig in Geschwend lebenden Autorin Maria Kehlenbeck. Sie wuchs in der Nähe von Staufen auf, studierte in Freiburg auf Lehramt und unterrichtete einige Jahre an der Silberbergschule in Todtnau. Der Liebe wegen zog sie 2006 in den Raum Heilbronn, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt.
Maria stellte ihr aktuelles Buch „Beim Küssen sind mir Sterne schnuppe“ vor. Kurzweilig, begleitet von Ihrem Mann Andreas am Klavier und mit spritzigen Anekdoten und Witzen zwischendrin, erzählte sie über die Grundschullehrerin Laura, eine Freiburger Single-Frau auf der Suche nach Mr. Right. Sie wäre eigentlich eine ganz gute Partie, aber anscheinend will sie keiner haben. Auf der Suche lässt sie sich so manches einfallen….
Zum Abschluss erzählte Maria Kehlenbeck von ihrem zweiten Roman, welcher im Sommer auf den Markt kommt. Inspiriert durch ihren Aufenthalt handelt dieser (nicht ganz 1:1) von Geschwend. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich nicht ganz 😉 ausgeschlossen. Dieses Buch wird im Juli erscheinen und ihre beiden Bände werden dann im Rößle erhältlich sein.

Danach betrat die in Fröhnd lebende Vera Gutmann die Bühne. Sie begann mit einem Gedicht, welches sie eigens für den heutigen Abend dichtete. Vera lass viel aus ihrem neuen alemannischen Büchle „Amig und Hüt“ vor. Darin geht es um Geschichten wie z.B. die Geschwender Maiwandung um Pauli und ums Buurelebe, en Dag am Schluchsee und mit de Landfraue uf de Gass. Dabei erklärte sie immer vorab, wie sie dazu kam, darüber eine Geschichte oder ein Gedicht zu schreiben. Ihr ist es ein großes Anliegen, dass der alemannische Dialekt nicht in Vergessenheit gerät. „Mit unserem Dialekt kann man sich oft einfacher ausdrücken, als auf Hochdeutsch“. Abgerundet, abermals mit einem Gedicht speziell für den Abend, beendete sie die Autorenlesung.

 

Beitrag kommentieren